Es ist aktuell DAS AI-Tool. Alle Nutzen Claude Code. Auch wir sind begeistert vom Tool von Anthropic und nutzen Claude Code, Claude Skills und andere Features sehr fleissig.
Doch wer kennt es nicht. Alle paar Stunden erscheint die Meldung, dass die Tokens aufgebraucht sind. Danach heisst es warten. Oft für mehrere Stunden. Das Zeitfenster ist auf 5 Stunden angelegt, um genau zu sein. Das ist im Normalfall zu viel für einen Arbeitstag.
Mit unseren 5 Tipps bekommst du konkrete Ansätze, um deine Tokens über den Tag smart einzusetzen.
Lege unbedingt Grundeinstellungen als Wissensbasis fest. Das heisst: Verwende die Claude User Preferences, damit du grundlegende Informationen über dich und deine Arbeitsweise hinterlegen kannst. Mit der Projekt-Funktion kannst du zudem Referenzdateien und Stilrichtlinien einmalig hochladen, anstatt sie in jedem neuen Chat zu wiederholen. Dies reduziert den Token-Verbrauch drastisch, da Claude sofort auf das hinterlegte Wissen zugreifen kann.
Das geht so:
Claude öffnen → linke Seitenleiste → „Projekte“ → Neues Projekt erstellen
Dort kannst du unter „Wissensbasis“ (oder „Project Knowledge“) Dateien hochladen, die dann in jedem Chat innerhalb dieses Projekts automatisch verfügbar sind – ohne sie jedes Mal neu hochzuladen.
Kombiniere mehrere Anweisungen oder Fragen in einer einzigen Nachricht, anstatt sie nacheinander zu senden (so, wie du es von ChatGPT oder Gemini ev. kennst). Jede separate Nachricht zwingt das Modell dazu, den gesamten Kontext erneut zu laden, was dein Kontingent schneller erschöpft. Ein gebündelter Auftrag wie «Zusammenfassen, Analysieren und Titel vorschlagen» erledigt alles in einem effizienten Schritt.
Wenn du Claude intensiv nutzt, zählt Claude die Anzahl deiner Nachrichten in einem rollierenden 5-Stunden-Zeitraum – sobald du ein bestimmtes Limit erreichst, musst du kurz warten, bis das Fenster weiterwandert. Es ist kein festes Reset um Mitternacht, sondern ein gleitender Zeitraum, der sich ständig vorwärtsbewegt.
Wähle gezielt das passende Claude-Modell für die jeweilige Anfrage: Haiku für einfache Aufgaben, Sonnet für den Alltag und Opus nur für hochkomplexe Codierung oder Analysen. Beachte zudem das Nutzungsfenster von fünf Stunden und verteile deine intensiven Arbeitsphasen über den Tag. So kannst du das Risiko minimieren, um an Stosszeiten zu schnell an dein Limit zu erreichen.
Du kannst deine Nutzungslimite hier nachschauen: Claude öffnen → linke Seitenleiste → „Einstellungen“ → „Nutzung“
Eine Follow-up-Nachricht wie «Kürze das» bläht den Kontext von Claude unnötig auf, da die alte Antwort immer mitgespeichert wird. Wenn dir ein Ergebnis nicht gefällt, solltest du den ursprünglichen Prompt direkt bearbeiten, anstatt eine Korrektur als neue Nachricht zu senden. Durch das Editieren bleibt der Chat sauberer und verbraucht weniger Ressourcen. Siehe dazu auch Punkt 5.
Wenn du mit deinem Mauszeiger über deine Anfrage fährst, erscheint unterhalb ein Stift-Symbol. Damit kannst du die Anfrage jederzeit bearbeiten.
Claude liest bei jeder neuen Nachricht den kompletten bisherigen Chatverlauf mit, was bei langen Unterhaltungen sehr ineffizient wird. Es ist ratsam, nach etwa 15 bis 20 Nachrichten einen neuen Chat zu beginnen. Kopiere einfach eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte in den neuen Chat, um nahtlos und kostensparend weiterzuarbeiten.
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